Meldung vom:
Donnerstag, 19.03.2019

W.I.R. bedankt sich bei unseren Wählern

Das Ergebnis liegt sicher unter unseren Erwartungen, wir mussten herbe Verluste hinnehmen.


Trotz allem konnten wir 13,6% der Stimmen gewinnen und sind die drittstärkste Gruppierung.

Wir sind im neu gewählten Stadtrat mit 4 Mandaten vertreten.

Dafür vielen Dank!

Zur bevorstehenden Stichwahl werden W.I.R. *keine* Empfehlung aussprechen. Unsere Wähler haben sich mit ihrer Stimme für finanzielle Stabilität, den Erhalt unseres Gersthofer Wassers und beschleunigte Investitionen in unsere Schulen entschieden.

Die Entscheidung, welcher Kandidat besser zu unseren Zielen passt, muss jeder für sich selbst treffen. W.I.R. wünscht sich und uns allen eine hohe Wahlbeteiligung.

***bleibt Alle gesund, das ist das wichtigste ***

PS: Egal, wer die Stichwahl gewinnt: Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem zukünftigen Bürgermeister zum Wohle unserer Stadt konstruktiv zu arbeiten.

Danke für das uns entgegen gebrachte Vertrauen.

Ihre neuen W.I.R. Stadträte

Meldung vom:
Mittwoch, 4.03.2020

Ein Interview mit Sigrid Steiner in der Augsburger Allgemeinen

Meldung vom:
Freitag, 7.02.2019

Haushaltsrede 2020

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bürger,

Gersthofen steht vor großen Herausforderungen und Investitionen!
Es stehen an:

die Renovierung der Goethe- und Mozartschule,
die Erweiterung der Pestalozzischule,
die Erweiterung des Feuerwehrhauses Gersthofen,
der Neubau des Feuerwehrhauses Edenbergen,
die Sanierung unserer beiden Bäder,
die Sanierung unseres maroden Wassernetzes und der Neubau eines Wasserwerkes.

Das alles kostet Geld – viel Geld – und ist aus unseren laufenden Steuereinnahmen nicht mehr zu finanzieren. Was das heißt, ist jedem klar:

MASSIVE VERSCHULDUNG

Unser Kämmerer, der seit 1996 bei der Stadt Gersthofen beschäftigt ist, hat diese Situation noch nie erlebt. Er wird in der Bank nicht mehr links in die Festgeldabteilung abbiegen, sondern rechts in die Kreditabteilung.

So mancher wird sagen, macht doch nichts, Zinsen sind gerade günstig. Kredite haben aber eine dumme Angewohnheit: Sie müssen getilgt werden!!!

Und wenn ich mir so manche Wahlprogramme der letzten Tage anschaue, kann unsere Hausbank gleich mal die Kreditlinie ordentlich aufstocken.

In letzter Zeit kommen aus dem Stadtrat vermehrt Stimmen, dass die Stadt Gersthofen Mietwohnungen zur Finanzierung der anstehenden Aufgaben erwerben soll oder selbst bauen soll. Grundsätzlich ein richtiger Gedanke, aber man muss bedenken, dass die Mieteinahmen während der ersten 30 Jahre in Tilgung und Zins aufgehen.

Daher fordern wir eine saubere und kalkulierbare Refinanzierung von künftigen Investitionen. Und da gehört sicherlich kein Kauf des Gersthofer Loches zu einem völlig abgehobenen und realitätsfernen Preis.

Wir akzeptieren dies, obwohl der Kauf ein dickes Loch in unsere Stadtkasse reißen wird und uns an anderer Seite sicher finanziell erheblich einschränken wird.

Jetzt ist es so wie es ist – und WIR werden und wollen natürlich an der sinnvollen Gestaltung und Bebauung der Potenzialfläche mitwirken. Wir werden den berühmten Gürtel enger schnallen müssen und es kann nicht mehr jeder Wunsch erfüllt werden.

Wie würde ein Unternehmen auf diese Situation reagieren, wenn die Ausgaben aufgrund von Pflichtaufgaben nicht verringert werden können? Es würde sich um die Einnahmen kümmern, das heißt in unserem Fall ganz klar: Die Pflege und Förderung unserer Gersthofer Unternehmen!

Wir müssen wieder mehr unsere Unternehmen in den Fokus rücken. Sie sind das Rückgrat unseres Wohlstandes und erscheinen eigentlich nur einmal im Jahr auf der Position Gewerbesteuer im Haushalt.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Haushaltsmittel aus 2019 nicht abgerufen wurden , hat die WIR Fraktion nur einen kleinen, überschaubaren Haushaltsantrag für 2020 gestellt.

Unser Antrag zielt auf die, unserer Ansicht nach, immer mehr verschmutzte Stadt, und die nicht gerade einladenden Ortseinfahrten. Wir fordern ein Konzept für die regelmäßige Reinigung unserer städtischen Grünanlagen. Für die attraktive Gestaltung unserer Ortseinfahrten, gerade aus Osten und Süden, sollte uns die Bauverwaltung Vorschläge unterbreiten. Nach dem Motto: Der erste Eindruck ist durch nichts zu ersetzen.

Ein weiterer Punkt, der für meine Fraktion überhaupt nicht nachvollziehbar ist, dass wir die Wasserpreise bereits nicht schon für 2020 und 2021 moderat erhöht haben. Es sind bereits erhebliche Kosten durch Chlorung und Sanierung des Wassernetzes entstanden. Hier hätte man ehrlicher mit dem Bürger umgehen müssen und nicht erst in zwei Jahren die komplette Keule rausholen, in Form von drastisch steigenden Wasserpreisen. Das Argument, dass uns als Stadt Gersthofen der Störfall beim Wasser nichts kostet, weil die Stadtwerke Gersthofen alles bezahlen, kann ich nicht nachvollziehen. Unter dem Strich muss der Bürger aufkommen, egal ob linke oder rechte Tasche.

Zum Thema Wasserversorgung hat WIR eine ganz klare Meinung: Kein Anschluss an die Stadtwerke Augsburg. Wasserversorgung in eigener Hand! Wir müssen sofort mit den Planungen für ein neues Wasserwerk beginnen. Alles andere käme für uns einer Bankrotterklärung gleich.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Thema Nachhaltigkeit. WIR hat sich Gedanken gemacht: Wie kann man dieses wichtige Thema in die tägliche Arbeit unserer Verwaltung einbringen? Letztendlich sollte jeder Mitarbeiter speziell für seinen Bereich eine Schulung zum Thema Nachhaltigkeit erhalten. Das Thema muss in die DNA unserer Mitarbeiter übergehen.

Das Ziel ist es, bei sämtlichen Entscheidungen in allen Fachbereichen, zusätzlich zu allen anderen Kriterien, die Nachhaltigkeit mit einzubeziehen. Die WIR Fraktion stimmt dem Haushaltsplan, der Haushaltssatzung, dem Finanzplan und dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke für 2020 zu. Meine Bitte und Hoffnung ist, dass der neue Stadtrat im Mai nicht mit dem ersten Nachtragshaushalt starten muss.

Für das abgelaufene Jahr bedanke ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen für den fairen Umgang hier im Stadtrat.

Bürgermeisterkandidatin Sigrid Steiner

Sigrid Steiner im Gespräch mit Gastredner Ulrich Humbaur

Hans-Jürgen Fendt

Josef Koller

Meldung vom:
Mittwoch, 22.01.2020

W.I.R.-Neujahrsempfang gut besucht

Klares Ziel: die Bürgermeisterin stellen

Mehr als 100 interessierte Besucher folgten der Einladung der Wahlinitiative W.I.R. zum Neujahrsempfang am vergangenen Sonntag im Ballonmuseum – viele, um sich ein eigenes Bild von der Bürgermeisterkandidatin Sigrid Steiner zu machen. Nach der Begrüßung durch den W.I.R.- Vorsitzenden Hans-Jürgen Fendt, umriss Sigrid Steiner den Anwesenden Eckpunkte ihrer politischen Ziele für Gersthofen – gleich zu Beginn das gemeinsame Ziel, W.I.R. zur stärksten Fraktion im Rathaus zu machen und Gersthofens erste Bürgermeisterin zu stellen.

Handeln statt nur zu reden forderte sie und sprach einige der vorrangig zu lösenden Themen an: die Sanierung der Wasserversorgung, eine Verbesserung der ÖPNV-Versorgung und Kinderbetreuung in den Ortsteilen. Zugleich wies Steiner darauf hin, dass W.I.R. geschlossen gegen den Erwerb des „Gersthofer Lochs“ gestimmt hat, da die Bedingungen den städtischen Haushalt schwer belasten. „Es gibt keine konkrete Verwendung der Grundfläche, nur eine Sammlung an unausgegorenen Ideen, die weitere Investitionen nach sich ziehen werden. Verzinsung ungewiss! Diese Investition rechenbar zu machen ist eine anspruchsvolle Herausforderung!“ so die Kandidatin in ihrer Rede.

Gastredner war Ulrich Humbaur, der die Entwcklung der Firma Humbaur in Gersthofen präsentierte. In einer kurzen abschließenden Fragerunde äußerte er den Wunsch, mit einer städtischen Verwaltung arbeiten zu können, die etwas flexibler und schneller reagiert, wenn Unternehmen Unterstützung benötigten; „Da geht es nicht um Geld oder Zuschüsse,“ so Humbaur, „sondern um kleine Hilfestellungen in behördlichen Abläufen.“

„Wir sind überwältigt von der Resonanz auf unsere Einladung“ fasste W.I.R.-Fraktionschef Josef Koller am Ende des Neujahrsempfangs zusammen, „wir können mit einem guten Gefühl in den Wahlkampf gehen.“

Jürgen Schantin, WIR-Mitgründer, wünscht seiner Nachfolgerin im Gersthofer Stadtrat, Sigrid Steiner, alles Gute und viel Erfolg bei ihrer Kandidatur zur 1. Bürgermeisterin.

Meldung vom:
Freitag, 22.11.2019

100 % für Sigrid Steiner

Mit 100 % der Stimmen bestätigten die Wahlberechtigten im Rahmen der Nominierungsversammlung am 21.11. Sigrid Steiner als Bürgermeister-Kandidatin. In ihrer Vorstellungsrede bekräftigte sie ihr Ziel, Gersthofen gemeinsam mit möglichst vielen WIR-Stadträten in eine Zukunft mit Lebensqualität zu führen. „Mit dieser tollen, motivierten Mannschaft wollen wir die Ziele höher stecken – stärkste Fraktion und die erste Bürgermeisterin, das muss unser Ziel sein,“ rief sie den Anwesenden zu.